Gozo: Verstärkte Kontrollen gegen Blaumacher

In einem von der General Workers Union (GWA) geführten Gemeinschaftsarbeits-programm auf Gozo beschäftigten Arbeitnehmer werden in Gemeinden auf der ganzen Insel eingesetzt. Das Community Work Scheme wurde 2009 ins Leben gerufen, um Einzelpersonen dabei zu unterstützen, Arbeitserfahrung zu sammeln und sich bei der Arbeitssuche besser zu positionieren. Die Initiative hat im Laufe der Jahre erfolgreich dazu beigetragen, Einzelpersonen bei der Arbeitssuche zu unterstützen.

Es handelt sich um ein Programm der Agentur Jobs Plus, das den Teilnehmern zu besseren Arbeitsplätzen verhelfen soll. Es wird von einer GWU-Stiftung verwaltet, die dafür 1 Million Euro pro Jahr erhält.

Laut Angaben der Times of Malta hätten Gemeinderäte auf ganz Gozo kürzlich Beschwerden eingereicht, dass das Problem des ‘Blaumachens’  außer Kontrolle gerate so daß unangekündigte Inspektionen durchgeführt wurden.

Viele Arbeiter wurden nicht auf der Baustelle angetroffen, und während andere die ihnen zugewiesenen Arbeiten ausführten, würden sie andere Tätigkeiten im privaten Auftrag nachgehen.

Mehrere Stadträte sagten, das Problem  habe schon immer existiert, aber es scheint sich seit dem Ministerwechsel im Januar verschlimmert zu haben.

Die Inspektionen, einschließlich derjenigen, die erst letzte Woche durchgeführt wurden, haben zu Disziplinarmaßnahmen gegen einige der Arbeiter geführt, die nicht auf den ihnen zugewiesenen Stationen angetroffen wurden. Einigen wurde ein Tageslohn von ihrem Mindestlohn abgezogen. Gegen andere wurden Verwarnungen ausgesprochen.

“Die Community Work Scheme Employment Foundation hat sich verpflichtet, sicherzustellen, dass die den Gemeinderäten und anderen Organisationen zugewiesenen Arbeitnehmer einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten, um den anhaltenden Erfolg des Programms zu gewährleisten”, sagte Kenneth Cutajar, Chief Executive Officer von District Operations, dem GWU-Unternehmen, das das Community Work Scheme verwaltet.

Um die Arbeitsleistung besser überwachen zu können, forderte er, dass alle Gemeinderäte im Voraus einen wöchentlichen Arbeitsplan für alle CWSEF-Mitarbeiter, die bei ihnen eingesetzt sind, vorlegen.

Zwischen 2009 und 2016 wurden im Rahmen des Programms 75 Prozent des Mindestlohns und der Sozialleistungen ausgezahlt. Die Arbeitnehmer erhielten jedoch immer noch weniger als den Mindestlohn, so dass die Regierung 2016 damit begann, den gesamten Mindestlohn zu zahlen.

Das System werde jedoch häufig als ein Weg angesehen, um Menschen, denen auf Wahlkreisebene Gefälligkeiten versprochen wurden, einen Regierungsjob zu verschaffen.

s.d. https://timesofmalta.com/articles/view/clampdown-in-gozo-after-workers-are-found-skiving.800148

 

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