Update: 3 Todesfälle, 44 neue COVID-19 Fälle, 63 Genesungen

Insgesamt 44 Personen wurden über Nacht positiv auf COVID-19 getestet, während sich weitere 63 erholten, so die Gesundheitsbehörden. Heute Morgen wurden zudem zwei weitere COVID-19-Opfer – ein 78-jähriger Mann und ein 90-jähriger Mann – bekannt gegeben und soeben noch ein weiteres Opfer. Die Patientin, deren Einzelheiten später in einer Erklärung des Gesundheitsministeriums bekannt gegeben werden sollen, starb bei der ITU in Malta, erklärte Gauci während ihrer wöchentlichen Pressekonferenz.

Das bedeutet, dass Malta nun 434 aktive COVID-19 Fälle  hat. Nachdem am Freitag zwei weitere Todesfälle registriert wurden, hat die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie 37 erreicht. Seit März gab es in Malta 3139 bekannte Fälle, die durch 258809 Tests entdeckt wurden.

 

ITU: Nicht dringende Fälle werden verschoben

Weniger als zehn Prozent der 434 aktiven Fälle werden im Krankenhaus behandelt, sagte Gauci, fünf davon auf der Intensivstation von Mater Dei, 17 auf anderen Stationen und der Rest in Krankenhäusern in Malta und Gozo. Nicht dringende Operationen werden nun verschoben, um den Druck auf die Intensivtherapie-Einheit zu verringern, sagte die Gewerkschaft der Krankenschwestern. Das liegt nicht mal an zu wenigen Betten oder Intensivmedizinischen Geräten. sondern an mangelndem Personal. Insgesamt gibt es 250 freie Stellen für Krankenschwestern und Krankenpfleger an der Mater Dei, 30 davon im Sir Anthony Mamo Oncology Centre.

Auch im Seniorenheim San Guzepp in Fgura, wo 127 Bewohner und 32 Mitarbeiter infiziert wurden, ist die Zahl der Fälle gestiegen. In Simblija sind 15 Bewohner positiv getestet worden, in San Paolo drei, in Casa Antonia 35 und in St. Vincent De Paul drei Bewohner. Eine Station dort wurde abgeriegelt und die Bewohner in andere, isolierte Stationen verlegt.

Es gebe zwar sporadische Fälle, die Behörden könnten aber die meisten auf bestimmte Cluster zurückführen. Bei der Mehrzahl der Fälle handele es sich um familiäre Verbindungen, wobei diese Woche 21 Fälle auf familiäre Kontakte zurückzuführen sind. Die Behörden haben zudem fünf Arbeitsplatz-Cluster identifiziert, was zu 19 neuen Fällen geführt habe.

Diese Woche war eine sehr bittere Woche für Maltas COVID-19-Zahlen: Die Zahl der aktiven Fälle ging von 639 auf 434 zurück, aber die Zahl der Todesfälle stieg von 29 am vergangenen Freitag auf heute 38 an. Alle neun Todesfälle waren ältere Patienten. Malta verzeichnete in dieser Woche die zweithöchste Rate an älteren Coronavirus-Patienten pro 100.000 Menschen in Malta. Dies geschieht wenige Tage, nachdem Malta die  höchste Sterblichkeitsrate in Europa innerhalb von zwei Wochen erreicht hat.

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